Haiti erscheint wieder auf der Liste der Tourismusagenturen

08 Juli 2019 3:07pm
Schreiben Caribbean News Digital
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Haiti erscheint wieder auf der Liste der Reiseziele wichtiger Online-Tourismusagenturen wie z.B. Expedia, nachdem die politischen Unruhen vom letzten Februar das Land beinahe von der Weltkarte des Tourismus ausradiert hatten.

Die Wiederaufnahme ist eine Antwort auf die Verringerung der Warnstufe für reisewillige US-Bürger, die von der Regierung in Washington seit den Protesten in besagtem Monat ausgerufen und die karibische Nation ähnlich eingestuft worden war wie eine Konfliktzone.

Auch jetzt sollen die US-Bürger “wegen der Verbrechen, zivilen Unruhen und Entführungen “ noch immer überlegen, ob sie reisen, sagt das Außenministerium, aber es ist zur Zweckdienlichkeit der Unternehmer der Tourismusindustrie nicht mehr verboten.

Das Wiedererscheinen Haitis auf der globalen Karte des Tourismus ist eine gute Nachricht für die Branche, sagt Christian Roy Fombrun, Geschäftsdirektor des Hôtel Royal Decameron.

Nach seiner Meinung leidet die Branche an den Auswirkungen des ungewissen Klimas und an der Instabilität des Landes.

Bereits im Februar hat die Ministerin für Tourismus, Marie Christine Stephenson, darauf aufmerksam gemacht, dass die Instabilität nicht nur rein ökonomische Aspekte betrifft (tägliche Einnahmen, Beschäftigung, Steuern), sondern vor allem dem Image Haitis schadet, und sich das Land enorm anstrengen muss, um wieder auf die Weltkarte des Tourismus gesetzt zu werden.

Andere Unternehmer der Hotelbranche drängten die Regierung ebenfalls, Maßnahmen zu ergreifen, die die nationale Sicherheit garantieren und die allmähliche Rückkehr zu den Geschäften erlauben. 

Auch wenn die Warnstufe gesenkt wurde, befindet sich das Land noch immer unter den 35 Nationen mit hohem Risiko, im Außenministerium der USA eingestuft unter dem Buchstaben K, der den US-Bürgern die „vermeintlichen Risiken von Entführungen und Geiselnahmen“ anzeigt.

Dennoch bedeutet die Nachricht ein Aufatmen für den Tourismus des Landes, dass seine Einnahmen und die Möglichkeit zur Schaffung von Arbeitsplätzen in den letzten Monaten schwinden sah.

Quelle: Prensa Latina

 

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