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Das Coronavirus und kein Ende

05 März 2020 10:09am
Schreiben Caribbean News Digital
MEYER-WERFT

Der Reihe nach: Die MEYER WERFT in Papenburg versucht, dem Coronavirus mit wirksamen Aktionen vorzubeugen, um die Gesundheit von Mitarbeitern, Lieferanten und Partnern zu schützen. Alle getroffenen Vorsichtsmaßnahmen sind, wie es heißt, eng mit medizinischen Experten und den Aufsichtsbehörden abgestimmt und an die Richtlinien des Kreuzfahrtverbandes CLIA angelehnt. Kunden der Werft setzen solche Schritte in analoger Weise auf ihren Kreuzfahrtschiffen um. Folgende vorbeugenden Maßnahmen wurden erlassen:

  • Für alle Mitarbeiter gilt ein Verbot für Dienstreisen in die vom Virus betroffenen Gebiete China, Hongkong, Macau, Taiwan, Italien oder Südkorea (Hochrisiko-Gebiete). Darüber hinaus seien Dienstreisen soweit wie möglich zu vermeiden.
  • Die Hand-Desinfektionsstationen auf dem Werftgelände werden vermehrt.
  • An alle Mitarbeiter ergeht die Mahnung, mit eigenem verantwortungsvollem und vorausschauendem Handeln auf ihre eigene Gesundheit und die ihrer Kollegen zu achten.

AIDAmira-auf-See

Nach einem Bericht des NDR liegt die AIDAaura im norwegischen Küstenort Haugesund nördlich von Stavanger fest. Der Grund: An Bord des Kreuzfahrtschiffes besteht Verdacht auf das Coronavirus. Zwei aus Deutschland stammende Passagiere könnten mit dem Coronavirus infiziert sein. Sie hätten vor der Abreise Kontakt zu einer dritten Person gehabt, bei der die Infektion in der Zwischenzeit bestätigt sei. Diese Person hält sich nicht an Bord des Schiffes auf. Die beiden Passagiere dürften im Moment ihre Kabine nicht verlassen, bis das endgültige Testergebnis vorliege. Eine erste Untersuchung der beiden habe keine Hinweise auf Krankheitssymptome ergeben. Das endgültige Testergebnis wird heute am frühen Nachmittag erwartet.

AIDA meldet, dass bei keinem der getesteten Passagiere der Coronavirus/COVID-19 nachgewiesen wurde. Die AIDAaura setzt ihre Reise fort.

Ein weiteres Mal AIDA: Die Rostocker Reederei hat ihre Asien-Saison vorzeitig beendet. Von dieser Entscheidung sind die Schiffe AIDAvita und AIDAbella mit insgesamt rund 3.300 Passagieren an Bord betroffen. Laut Reederei-Sprecher Hansjörg Kunze gab es keinen Verdachtsfall oder bestätigten Fall des Virus an Bord der AIDA-Schiffe. Damit folgt AIDA Cruises dem Vorgehen der Muttergesellschaft Costa Crociere S.p.A.

Quelle: Kreuzfahrt Praxis

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